„Weltgeschichten“ - Spielzeit 2019.2020

Liebes Publikum,

die aktuelle Spielzeit, die unter dem Motto „Weltgeschichten“ steht, reist durch die aktuellen Themen der Welt. Denn auch das ist Aufgabe eines Theaters: den Blick zu öffnen für aktuelle Geschehnisse, Theater ist ein Ort der Aufklärung, Theater regt an, schafft Meinung, Protest oder Beifall.

Und so begibt sich die Badische Landesbühne auf Reisen durch nach wie vor aktuelle Themen wie „Welt am Draht", das sich um die Frage dreht, ob das, was wir für real halten auch tatsächlich so ist. Es beschreibt die Angst der Menschen vor künstlicher Intelligenz. „Das Schmuckstück“ greift in einer lustvoll überspitzten Emanzipationskomödie die persönliche Reise einer Frau auf und zeigt, dass Emanzipation immer noch nicht überall gelebt wird. In „Mercedes“ geht es um freie Zeit und Arbeitslosigkeit und wie Menschen damit umgehen. „Der Illegale“, ein Drama aus der deutschen Widerstandsbewegung, hat in seinem Kern auch heute wieder Aktualität.

Ich wünsche Ihnen eine anregende und stets inspirierende neue Spielzeit und hoffe auf viele Begegnungen bei den Aufführungen der Badischen Landesbühne.

Für mich ist es immer wieder faszinierend, wie ein starres Bühnenbild durch einen Schauspieler, der die Bühne betritt, zum Leben erweckt wird oder je nachdem, welches Stück man sieht, begleiten einen Gefühle. Im Theater sitzt man nicht einfach rum, man lebt mit dem Stück mit, leidet, lacht oder wütet. Und so hinterlässt Theater wirkliche Gefühle.

Ihr

Timo Frey
Bürgermeister

Oktober 2019

Daniel Kehlmann

Die Vermessung der Welt

Abendspielplan: Inszenierung: Arne Retzlaff

Samstag, 5. Oktober 2019 um 19.30 Uhr

» um 19.00 Uhr findet eine Einführung in das Stück statt «

Der Naturforscher Alexander von Humboldt und der Mathematiker Carl Friedrich verfolgen ein Leben lang dasselbe Ziel: die Vermessung der Welt. Während sich der Humboldt zusammen mit Aimé Bonpland durch Urwald und Steppe kämpfte, den Orinoko befuhr, in Erdlöcher kroch, die höchsten Berge bestieg und unzählige Selbstversuche machte, bewies der Analytiker Gauß die Krümmung des Raumes von seinem Schreibtisch aus. 1828 lädt Humboldt ihn zu einem Kongress nach Berlin ein. Gauß, ein mürrischer Eigenbrötler und Misanthrop, hat jedoch keine große Lust, seine Heimatstadt zu verlassen. Da Humboldt aber hartnäckig bleibt, steigt er schließlich doch in die Kutsche. Begleitet wird er von seinem Sohn Eugen, den Gauß für einen völlig beschränkten Nichtsnutz hält. Und so kommt es, dass sich die beiden mittlerweile gealterten Geistesgrößen zum ersten Mal begegnen. Während sie darüber debattieren was wahre Wissenschaft ausmache, gerät Eugen in eine Demonstration und wird prompt verhaftet.

Mit hintergründigem Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben der zwei Genies zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Die Badische Landesbühne zeigt den philosophischen Abenteuerroman und Weltbestseller anlässlich des 250. Geburtstags des herausragenden Universalgenies Alexander von Humboldt.

November 2019

Pierre Barillet/Jean-Pierre Grédy

Das Schmuckstück

Abendspielplan: Inszenierung: Carsten Ramm
Bühnenbild: Tilo Schwarz

Samstag, 23. November 2019 um 19.30 Uhr

Suzanne Pujol hat sich nach 30 Jahren Ehe wohl oder übel an die Pascha-Allüren und die ironisch-herablassende Poltrigkeit ihres Mannes Robert gewöhnt. Seine sexuellen Eskapaden hat sie schon lange durchschaut, mit der Rolle der bürgerlichen Hausfrau hat sie sich mehr oder weniger abgefunden. Unmut macht sich nun aber unter den Arbeitern von Roberts Regenschirmfabrik, die er von seinem Schwiegervater geerbt hat, breit. Höhere Löhne und sozialere Arbeitsbedingungen kommen für den skrupellosen Kapitalisten aber nicht in Frage. Die Belegschaft tritt in Streik! Nach einem Handgemenge wird Robert gefangen genommen. Hilfesuchend wendet sich Suzanne an den kommunistischen Bürgermeister Maurice Babin. Diesem gelingt es, den Unternehmer freizubekommen, konfrontiert ihn aber gleichzeitig mit einer unsauberen Buchführung. Robert erleidet einen Herzanfall. Dass sein Sohn Laurent die Musikerin Floriane heiraten möchte, macht die Sache nicht besser; muss er doch annehmen, deren Vater zu sein! Während Robert zur Erholungskur geht, übernimmt Suzanne kurzerhand die Leitung der Firma und krempelt den Laden kräftig um. Ob sie bereit ist, den Chefsessel je wieder herzugeben? Und wie geht Robert wohl mit den bisher geheim gehaltenen Tatsachen um, die seine Ehefrau ihm nun unter die Nase reibt?

Das Schmuckstück erlangte durch die Verfilmung mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu große Bekanntheit. Wir bringen die temporeiche Komödie über Emanzipation und Frauenpower mit einer kleinen Band und live gesungenen Chansons auf die Bühne.

Januar 2020

Günther Weisenborn/Konstantin Wecker

Der Illegale

Abendspielplan: Inszenierung Carsten Ramm
Musikalische Leitung: Oliver Taupp
Bühne: Tilo Schwarz

Sonntag, 19. Januar 2020 um 19.30 Uhr

Uraufführung

Günther Weisenborn, ein junger Schriftsteller aus dem Rheinland, wurde 1928 in Berlin gefeiert: Sein Stück U-Boot S 4 war an der Volksbühne ein großer Erfolg. Weisenborn zog nach Berlin, schrieb Theaterstücke und unter dem Titel Barbaren einen ersten Roman. Sein künstlerisches Schaffen fand mit der Machtergreifung Hitlers 1933 ein jähes Ende: Sein Roman wurde verbrannt, seine Stücke verboten. Weisenborn schrieb unter Pseudonym weiter und schloss sich 1937 einer Widerstandgruppe an, die von der Gestapo den Namen „Rote Kapelle“ bekam. 1942 folgten Verhaftung, Verurteilung und Inhaftierung im Zuchthaus Luckau, wo er 1945, kurz bevor er hingerichtet werden sollte, befreit wurde. Zurück in Berlin schrieb er das Schauspiel Die Illegalen, in das er seine Erfahrungen aus dem Widerstand einfließen ließ.

Ob als junger Wilder in der späten Weimarer Republik oder als kompromissloser Autor im Nachkriegsdeutschland: Weisenborn hat immer wieder klar Stellung bezogen. Er verstand es, Poesie und politische Haltung miteinander zu verbinden. Als beständiger Mahner gegen Wiederbewaffnung, Atomkrieg und rechten Ungeist blieb er bis in die sechziger Jahre unbequem für die Herrschenden. Mit der literarischen Revue Der Illegale widmen wir uns einem einstmals vielbeachteten und erfolgreichen Autor, der nach seinem Tod 1969 bald in Vergessenheit geriet. In einer Collage aus seinen Texten, Szenen und Songs wollen wir ihn wiederentdecken und im Kontext seiner Zeit vorstellen. Dabei werden erstaunliche und zum Teil erschreckende Parallelen zur Gegenwart deutlich.

Konstantin Wecker

Als Liedermacher, Sänger und Komponist gehört Konstantin Wecker, 1947 in München geboren, zu den vielseitigsten Künstlern im deutschsprachigen Raum: Er veröffentlichte rund 40 Alben, aber auch Lyrik und Romane. Für Der Illegale hat Wecker Songtexte und Gedichte Weisenborns neu vertont. „Je mehr ich mich mit dem Werk Weisenborns beschäftigt habe, umso begeisterter war ich“, sagte er dazu in einem Interview.

Februar 2020

Bettina Wilpert

nichts, was uns passiert

Abendspielplan: Inszenierung Arne Retzlaff
Ausstattung: Franziska Smolarek

Musik: Fabian Kuss

Sonntag, 16.  Februar 2020 um 19.30 Uhr

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.

Bettina Wilpert

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

März 2020

Thomas Brasch

Mercedes

Abendspielplan: Inszenierung: Alexander Schilling

Samstag, 21. März 2020 um 19.30 Uhr 

Zwei junge Menschen treffen sich im Nirgendwo: Sakko hat seinen Job verloren und eine Abfindung bekommen. Arbeitslos, haltlos und einsam steht er an der Straße und zählt die vorbeifahrenden Autos. Um seinem Leben wieder Sinn zu geben, sieht er als einzigen Ausweg die Verpflichtung bei der Armee. Oi kann Sakkos Haltung nur schwer nachvollziehen. Für sie ist freie Zeit doppelte Zeit, arbeitslos oder Urlaub – das mache keinen Unterschied. Wenn sie etwas braucht, klaut sie es im Supermarkt oder aus der Umkleidekabine der Sauna. Und zur Not nimmt sie auch mal Geld für Sex. Sakko und Oi, so grundverschieden ihre Haltungen zu Leben und Arbeit auch sind, versuchen sich langsam anzunähern, probieren unterschiedliche Rollen, Konstellationen, Versuchsanordnungen aus, nehmen Rauschmittel und immer wieder neuen Anlauf. Medium oder Bindeglied ihrer Begegnungen ist ein Auto, das auch als Wunsch und Projektionsfläche dient: ein Mercedes.

Thomas Braschs sprachgewaltiges Stück Mercedes ist eine Liebesgeschichte. Es hat, so der Autor, mit Leonce und Lena zu tun, „mit den beiden Königskindern, die sich zufällig begegnen und ineinander verlieben, ohne zu wissen, dass sie diejenigen sind, die füreinander bestimmt sind. Oder mit Romeo und Julia, denen es verboten wird, sich zu lieben.“ Wie sie können Sakko und Oi ihr Ziel nicht auf geradem Weg erreichen. So wird erst über den Umweg von Experiment und Spiel für zwei gestrandete Einzelne etwas möglich, was in der stupiden Realität nicht zustande kommt: Nähe.

Thomas Brasch

Der Schriftsteller und Filmemacher Thomas Brasch (1945-2001) war eine der markantesten Figuren der Neueren Deutschen Literatur. Aus seinen Texten spricht die individuelle Erfahrung eines jungen Mannes mit dem Zwangssystem seines Vaters, der ein hoher Parteifunktionär in der DDR war. Die unbedingte Sehnsucht nach Utopie, die Beschreibung sozialer Unfreiheit und Auseinandersetzung mit entfremdeter Arbeit, die „dem Mensch das Leben wegfrisst“ (Katja Lange-Müller), machen ihn zu einem Autor von bleibender Aktualität.

Mai 2020

Rainer Werner Fassbinder / Fritz Müller-Scherz

Welt am Draht

Abendspielplan:

Inszenierung Carsten Ramm
Bühne Tilo Schwarz
Kostüme Kerstin Oelker
Musik Hennes Holz

Samstag, 16. Mai 2020 um 19.30 Uhr

» um 19.00 Uhr findet eine Einführung in das Stück statt «

Mit Hilfe des Supercomputers Simulacron haben Wissenschaftler um Professor Vollmer am Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung, IKZ, eine Welt erschaffen, die von künstlichen Menschen bewohnt wird. Die Forscher, darunter Vollmers Assistent Fred Stiller, haben Zugang zu dieser Welt. Einer ihrer Bewohner, ein Mann namens Einstein, weiß, dass er in einer Simulation lebt. Er ist die Kontaktperson der Forscher. Nachdem Professor Vollmer durch einen Unfall ums Leben kommt, wird Stiller zum Technischen Direktor des Instituts befördert. Dass sein Kollege Lause plötzlich spurlos verschwindet und sich niemand an dessen Existenz erinnern kann, ist nur einer von vielen rätselhaften Zwischenfällen am IKZ, denen Stiller auf den Grund gehen will. Einen Hinweis erhält er von Einstein, dem es kurzzeitig gelingt, der Simulation zu entkommen: Auch Stillers Wirklichkeit sei lediglich simuliert und werde von einer höheren Ebene aus gesteuert. Verblüffend spannend und klar, in einer Mischung aus Krimi und Science-Fiction verband der Fernsehfilm Welt am Draht aus dem Jahr 1973 das Spiel mit verschiedenen Wirklichkeitsebenen. Seine Themen – manipuliertes Bewusstsein, das Gefühl permanenter Überwachung und die zunehmende Durchdringung unserer Lebenswirklichkeit mit Technologie – sind im digitalen Zeitalter von bestechender Aktualität.

Rainer Werner Fassbinder

Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) avancierte als Regie- Autodidakt zu einem der erfolgreichsten deutschen Nachkriegsregisseure und wichtigsten Vertreter des gesellschaftskritischen Neuen Deutschen Films. Trotz seines frühen Todes hinterließ der „im Leben wie im Arbeiten berserkerhaft Vorwärtsstürmende“ (SZ) ein umfangreiches Werk, das als genial und provokant zugleich aufgenommen wurde.

Fritz Müller-Scherz

Fritz Müller-Scherz ist Drehbuchautor und war auch als Musiker und Filmjournalist tätig. Über mehrere Jahre gehörte er zum Stab Rainer Werner Fassbinders. Als Darsteller ist Müller-Scherz durch Helmut Dietls Serie Kir Royal bekannt geworden.

Juli 2020

Eugène Labiche

Das Sparschwein - Freilichtaufführung

Abendspielplan: 

Inszenierung: Arne Retzlaff
Ausstattung: Ines Unser

Sonntag, 5. Juli 2020 um 20.30 Uhr

Innenhof Schloss Heuchlingen   

Eine Pokerrunde in der französischen Provinz: Champbourcy, Rentier und Kommandant der freiwilligen Feuerwehr, seine Schwester Léonida und seine Tochter Blanche, der Bauer Colladan, der Apotheker Cordenbois und der junge Notar Félix zahlen in ein Sparschwein ein, das nun randvoll ist und endlich geschlachtet werden müsste. Aber was anfangen mit dem Geld? Jeder hat einen Vorschlag, wie man es verprassen könnte: Der Apotheker will eine getrüffelte Pute, der Bauer auf den Jahrmarkt nach Crépy. Ganz demokratisch soll nun abgestimmt werden. Léonida gelingt es, ihren Bruder und ihre Nichte – und damit deren Verlobten Félix – von einem Ausflug nach Paris zu überzeugen. Nicht ohne Hintergedanken: Seit drei Jahren gibt sie eine Kontaktanzeige auf, nun hat sich ein Heiratsvermittler gemeldet und macht ihr Hoffnung auf ein Rendezvous in der Hauptstadt. Champbourcy, seit längerem von Zahnschmerzen gequält, will die Gelegenheit zum Arztbesuch nutzen. Der Ausflug nach Paris gewinnt also mit knapper Mehrheit und schon am nächsten Morgen machen sich die Provinzler auf den Weg. Eugène Labiche zieht in Das Sparschwein alle Register: Temporeich treibt er seine Protagonisten in die Fallen und Fettnäpfe der Großstadt, führt die Eitelkeiten und den naiven Übermut der Dörfler genüsslich vor, entzieht ihnen die in Aussicht gestellten Vergnügungen und lässt ihre Träume gnadenlos zerplatzen. La Cagnotte, so der französische Titel, wurde 1864 uraufgeführt und zählt neben Die Affäre Rue de Lourcine und Ein Florentinerhut zu den bekanntesten Komödien Labiches.

Eugène Labiche

Eugène Labiche (1815-1888) studierte Jura und arbeitete als Journalist für kleine Zeitschriften, bevor er gemeinsam mit zwei anderen Autoren sein erstes Stück schrieb. In der Folge gingen aus seiner Theaterwerkstatt 173 weitere hervor. Labiche gab die Grundstruktur vor, der Rest entstand in Teamarbeit mit einer ganzen Reihe von Co-Autoren. Nur sieben Stücke werden ausschließlich ihm zugeschrieben. Fast ausnahmslos produzierte Labiche für die großen Theater an den von Haussmann umgestalteten Pariser Boulevards, die ihm ausgezeichnete Verdienste bescherten und einer ganzen Gattung ihren Namen gaben: Boulevardkomödie.

Preise

AbonnementsregulärermäßigtSchüler


Großes Abo 1. Platz

(bis Reihe 8)

65,00 €   50,00 €

Großes Abo 2. Platz

(ab Reihe 9)

60,00 €   45,00 €

Quartett

(vier übertragbare Karten gültig für alle Produktionen

und bester verfügbarer Platzkategorie)

40,00 €

Sextett

(sechs übertragbare Karten gültig für alle Produktionen

und bester verfügbarer Platzkategorie)

55,00 €

Das junge Abo

(drei Stücke zur freien Auswahl für Schülerinnen

und Schüler)

 

15,00 €
Einzelkartenregulärermäßigt Schüler
1. Platz 12,00 €   8,00 €
2. Platz11,00  €7,00 €
Kinder-/ Jugendtheater                                               6,00 €

4,00 €

Schülervorstellung3,50 €
Geschenkgutschein für eine Produktion12,00 €8,00 €

Ermäßigung erhalten Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende, Helferinnen und Helfer im Freiwilligen Sozialen Jahr, ALG II-Empfänger und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises.

Abonnements und Vorverkauf

Stadt Bad Friedrichshall
Anja Stradinger
T 07136/832-127
email

Spielstätte Bad Friedrichshall

Aula der Otto-Klenert-Schule
Rathausplatz 7
74177 Bad Friedrichshall

Das Freiluftstück findet im Innenhof auf Schloss Heuchlingen statt.

Karten- und Abopreise

Finden Sie am Ende der Seite

Kostenloses KombiTicket

Alle Eintrittskarten der städtischen Kulturreihe, der KinderKulturReihe und der Badischen Landesbühne berechtigen zur kostenfreien Fahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr Bus, Bahn und Stadtbahn in Stadt und Landkreis Heilbronn, Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Kreisverkehr Schwäbisch Hall: Eintrittskarte = Fahrschein. Dies gilt ab drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis Betriebsschluss im gesamten Verbundgebiet als Fahrschein.

Hier finden Sie das HNV-Land.