Das Wasserkraftwerk am Salinenkanal / Kocherkanal

Kraftwerksgebäude

Einblick in Geschichte und Technik

von Wolfgang Dürr

Die Königliche Saline Friedrichshall begann nach 1818 mit dem Ausbau der Siedeanlagen zur Gewinnung von Salz aus der gewonnenen Sole. Dies benötigte neben den Siedehäusern, Solebrunnen auch -pumpen. Mit diesen Pumpen wurde die Sole aus der Tiefe an die Oberfläche gepumpt. Die damalige Technik bestand aus tierischer Kraft über sog. Göppelantriebe oder Wasserkraftantriebe, wie zum Beispiel Wasserräder im Fließgewässer. Menschliche Kraft wurde nur selten und wenn, dann nur in Ausnahmesituationen eingesetzt. Ein Beispiel dazu ist das nicht geglückte Leerpumpen eines ersten Versuches zum Abteufen des Schachts im Jahre 1819.

Die Siedepfannen der Saline wurden lange Zeit mit Holz befeuert. Der immense Bedarf konnte nach einiger Zeit nicht mehr aus den heimischen Wäldern befriedigt werden. Nur das Herbeiflößen des Holzes aus entfernten Wäldern konnte den Bedarf decken. Um nun das Holz direkt zur Saline zu treiben, regt Wasserbaudirektor von Duttenhofer im Jahre 1816 den Bau eines vom Kocher ausgehenden Kanals an.

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Heutiges Kraftwerk; Wasserseite und Steuerungsblock
Transformatorenhaus
Transformatorenhaus nach 1922